Walter Witzenmann Award

In recognition of the great importance of research in the humanities and social sciences, the company Witzenmann GmbH (external link) established the Walter Witzenmann Award in 1997 to support emerging scholars in Baden-Württemberg. Preference is given to works that address significant social and cultural changes and/or the possibilities and impacts of technological transformation, and—in the case of historical works—demonstrate a connection to the present.

The award is endowed with 10,000 euros.

Who can be nominated?

Researchers should be no older than 35 years of age. The proposed works must have been accepted as scholarly achievements by a university or research institute in the state of Baden-Württemberg and must have been published or submitted for publication within the past two years. If multiple authors have made a significant contribution to the awarded work, the award may be awarded to them in equal shares.

Who may submit nominations?
  • All members of the Philosophical and Historical Class of the Heidelberg Academy of Sciences and Humanities
  • The leadership of all academic institutions at universities in Baden-Württemberg (rectors, deans, Managing Directors, institute directors)
  • the leadership of all non-university research institutions in Baden-Württemberg (Managing Directors)
  • Self-nominations are not permitted

Heinrich Witzenmann gründete 1854 mit einem Kompagnon eine Schmuckwaren-Fabrik in Pforzheim. Mit ihrer Erfindung des Metallschlauchs eröffnete sich für die beiden Unternehmer eine neue, zukunftsträchtige Industriebranche, so dass die Schmuckfabrikation aufgegeben wurde. Heute ist die Firma Witzenmann (externer Link) als Hersteller von unter anderem Metallschläuchen, Kompensatoren und Fahrzeugteilen mit mehr als zwanzig Tochtergesellschaften weltweit tätig.

Der Unternehmer und Kommunalpolitiker Walter Witzenmann (externer Link) (1908-2004) studierte Volkswirtschaft und Soziologie; 1935 promovierte er bei Alfred Weber in Heidelberg zum Doktor der Philosophie. Anschließend arbeitete er in der Firma Witzenmann, die er später in dritter Generation jahrzehntelang leitete.

Walter Witzenmann verstarb am 15. August 2004, das Jahr, in dem die Firma Witzenmann GmbH ihr 150-jähriges Jubliäum feierte.

Wichtige kulturelle und technische Veränderungen und Transformationen in Gesellschaften: Unter diesem Aspekt wurden seit 1998 vielfältige Arbeiten aus ganz verschiedenen Forschungsbereichen ausgezeichnet.

Alle bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger:

JahrNameTitel
2026Kanz, HannahOffline-Sein. Eine Ethnographie von Praktiken der Entnetzung
2025Linder, SimonEine streitende Kirche in digitaler Gegenwart. Warum eine Theologie der Digitalität nach Synodalität und Streitkultur verlangt
2024Zschoche, Paula JohannaHaftung der Gewerkschaft für Arbeitskämpfe
2023Jebe, JohannaRegeln, Schrift, Correctio – Karolingerzeitliche Entwürfe von Mönchtum im Spiegel der Schriftproduktion aus St. Gallen und Fulda
2022Bossert, Leonie N.Gemeinsame Zukunft für Mensch und Tier – Tiere in der Nachhaltigen Entwicklung
2021Rothenburg, DanielToo Much Water. Irrigation, Salinity, and Communities in the Murray-Darling-Basin, Australia. An Enviromental History
2020Stille, MaxIslamic Sermons and Public Piety in Bangladesh: The Poetics of Popular Preaching
2019Reinhardt, KarolineKant und die Migration. Eine Untersuchung zur systematischen Aktualität des Weltbürgerrechts
2018Cubelic, Simon„Die koloniale Restauration des Dharmaśāstra. Das Obligationenrecht in Sarvoru Śarmans Vivādasārārņava“
2017Rauber, JochenStrukturwandel als Prinzipienwandel. Theoretische, dogmatische und methodische Bausteine eines Prinzipienmodells des Völkerrechts und seiner Dynamik.
2016Begass, ChristophDie Senatsaristokratie des Oströmischen Reiches, ca. 457–518. Prosopographische und sozialgeschichtliche Untersuchungen
2015Domisch, JörgZur Frage eines Besitzübergangs auf den Erben im klassischen römischen Recht
2014Dangel, TobiasHegel und die Geistmetaphysik des Aristoteles
2013Thomale, ChrisLeistung als Freiheit ‒ Erfüllungsautonomie im Bereicherungsrecht
2012Maier, Felix K.Überall mit dem Unerwarteten rechnen – Die Kontingenz historischer Prozesse bei Polybios
2011Eickmeyer, JostDer jesuitische Heroidenbrief. Zur Christianisierung und Kontextualisierung einer antiken Gattung in der Frühen Neuzeit
2010Stockhammer, Philipp WolfgangKontinuität und Wandel ‒ Die Keramik der Nachpalastzeit aus der Unterstadt von Tiryns
2009Herzberg, Stephan UlrichWahrnehmung und Wissen bei Aristoteles
2008Sigelen, AlexanderZacharias Geizkofler (1560‒1617). Fürstendienst und Familienpolitik. Eine biographische Fallstudie zur politischen Kultur im Heiligen Römischen Reich um 1600
2007Beßlich, BarbaraDer deutsche Napoleon-Mythos. Literatur und Erinnerung (1800‒1945)
2006Krüger, ChristineSind wir denn nicht Brüder? Deutsche Juden im nationalen Krieg 1870/71.
2005Tumat, AntjeDichterin und Komponist: Ästhetik und Dramaturgie in Ingeborg Bachmanns und Hans Werner Henzes »Der Prinz von Homburg«
2004Deutsch, AndreasDer Klagspiegel und sein Autor Conrad Heyden. Zu Entstehung, Inhalt und Bedeutung eines Rechtsbuchs der Rezeptionszeit
2003Valk, ThorstenMelancholie im Werk Goethes. Genese ‒ Symptomatik ‒ Therapie
2002Jung, SabineDie Logik direktdemokratischer Verfahren
2001Korn, LorenzAyyubidische Architektur in Ägypten und Syrien ‒ Bautätigkeit im Kontext von Politik und Gesellschaft 564‒658 / 1169‒1258
2000Lobinger, ThomasRechtsgeschäftliche Verpflichtung und autonome Bindung. Zu den Entstehungsgründen vermögensaufstockender Leistungspflichten im bürgerlichen Recht
1999Brockhaus, CathrinAphra Behn und ihre Londoner Komödien: Die Dramatikerin und ihr Werk im England des ausgehenden 17. Jahrhunderts
1998Roth, Johannes GeorgAlfeni Digesta. Untersuchungen zu einer spätrepublikanischen Juristenschrift
Nominierungsfrist:

Jährlich 01. März - 30. Juni

Was muss eingereicht werden?
  • Vorblatt

  • Begründung des Vorschlags von maximal zwei Seiten
  • Lebenslauf
  • Publikationsliste
  • preiswürdige Arbeit sowie die beiden Promotions- bzw. Habilitationsgutachten.

Die Unterlagen sollten als eine PDF-Datei eingereicht und an hadw[at]hadw-bw.de geschickt werden.

Wann wird entschieden?

Die Akademie gibt ihre Entscheidung Anfang des Jahres bekannt. Die Preisträgerin bzw. der Preisträger sowie deren Mentorin oder Mentor werden schriftlich über das Ergebnis benachrichtigt.

Sie haben noch Fragen?

Dann erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 06221 54-3265 oder per E-Mail an hadw[at]hadw-bw.de .

Sollten Sie die Unterlagen per Post versenden wollen, schicken Sie sie bitte an:

Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Vorstandssekretariat
Karlstraße 4
69117 Heidelberg